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Brustrekonstruktion mit Implantat
Die Einsetzung eines Implantates bedeutet für die Patientin eine längerdauernde Vorbereitung. Dazu muss der große Brustmuskel vorhanden sein, und die Haut noch eine gewisse Elastizität vorweisen.
 
Bevor diese Art der Brustveränderung in Erwägung gezogen wird, sollte eine Mammographie und evtl. auch eine Kernspintomographie durchgeführt werden, da Kalkablagerungen in der Brust der Anfang eines Krebses sein kann. Es ist für den Arzt äußerst schwierig, Narbengewebe und Ablagerungen von Kalk zu unterscheiden, deshalb kann und sollte zur Sicherheit eine Gewebsprobe entnommen werden.
Zusammenfassung
Ratgeber
Brustrekonstruktion mit Eigengewebe
Brustvergrösserung
Bauchstraffung und Bauchplastik
Brustwarzenveränderung
Fettabsaugung Cellulite
Anti Aging
Face Lifting allgemein
 
 
Operation
Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, wird der Plastische Chirurg zuerst das Gewebe etwas dehnen, das geschieht mit einem in medizinischen Fachkreisen genannten "Expander“. Dieser, einem Ballon ähnlich, wird mit einer Kochsalzlösung gefüllt.
 
Die Prozedur dauert ca. 6 Monate und wird 1-2 x wöchentlich durchgeführt. Nach genügender Dehnung ist es möglich, dass ein Implantat eingesetzt wird.
 
Implantatsfüllungen (meist 250 cc)
Hydrogel (teilweise vom Markt genommen)
Silikongel (je nach Hersteller ernste Folgeschäden bei Implantatsbeschädigung)
Kochsalzlösung (ca. 6-9 Jahre haltbar); bei jungen Mädchen wird diese Lösung ca. 50-100 Milliliter in einem wöchentlichen Rhythmus gespritzt, damit sich die Haut langsamer dehnt
Sojaöl, wurde teilweise wegen Undichtigkeit vor einiger Zeit vom Markt genommen
 
Äußere Struktur des Implantats
Oberfläche glatt: am häufigsten verwendete Form. Die glatte Form der Oberfläche des Implantates fühlt sich von außen weicher an, erfordert aber eine ständige Pflege (bzw. Massage) durch die Patientin. Es kann auch u.U. eher eine Kapselfibrose entstehen.
Oberfläche rauh (texturiert): das Gewebe verbindet sich sehr gut mit dem Implantat
 
Operationsschnitt
Falte an der unteren Brustseite (die am meisten durchgeführte Möglichkeit)
Brustwarze
Durch die Achselhöhle (sollte nur von einem sehr erfahrenen Plastischen Chirurgen durchgeführt werden). Das Risiko einer Kapselfibrose kann sich erhöhen, wenn das Implantat über dem Brustmuskel durchgeführt wurde
 
Nach dem Einsetzen des Implantats
Beim Einsetzen des Implantats soll immer eine Symmetrie der Brüste erreicht werden, dazu kann eine zweite Operation an der gesunden Brust notwendig werden, um einen evtl. Ausgleich zu erzielen, da die operierte Brust mehr ihre Form behält, als die natürliche belassene Brust, die altersgemäß absacken kann.
 
Die Brustwarze selbst wird erst nach abgeschlossener Heilung durch einen Hautlappen, der vom Ohrläppchen oder auch vom Augenoberlid entfernt werden kann, gestaltet und dann in mehreren Sitzungen tätowiert.
  (mvo)
 
 
Operationsart Vollnarkose
Operationsdauer ca. 1-2 Stunden
Ballon- bzw. Expanderauffüllung Dehnung der Haut vor der Operation. Langwierig, aber nicht schmerzhaft
Krankenhausaufenthalt 2-3 Tage
Arbeitsfähigkeit nach ca. 2-3 Wochen
Risiken
die Hüllen des Implantates können reissen
die Flüssigkeit des Implantates kann auch durch eine intakte Hülle austreten
es kann sich eine Kapselfibrose entwickeln
Infektionen
Veränderung der Sensibilität der Brustwarzen und der Brüste
Spannungsgefühle in der Brust können einige Zeit vorherrschen, auch nach dem Fliegen oder Tauchen (lässt nach 1-2 Tagen nach)
bei Röntgenuntersuchungen sollte jeder Arzt darauf aufmerksam gemacht werden, dass ein Brustimplantat eingesetzt wurde, da dieses oft undurchlässig im Röntgenbild erscheint
Haltbarkeit läßt nach ca. 8 - 15 Jahren nach, hier wird -wenn gewünscht- dann ein neuerliches Implantat eingesetzt
Ergebnis meist sehr gut
Kosten 6000 bis 10000 Euro (je nach Implantat)
 
 
vor der Operation:
10 Tage vorher keine blutverdünnende Mittel
10 Tage zuvor kein Zigaretten- und Alkoholkonsum
sich vor der Operation über die Qualität des Implantates informieren (d.h. es sollte eine CE- oder EU-Nummer besitzen)
Antibiotikaeinnahme -auch vor anderen Operationen- wird sehr häufig eingesetzt, da Infektionsgefahr besteht
 
nach der Operation:
Tragen eines BH‘s für mindestens 6 - 8 Wochen
keinerlei sportliche Aktivität in dieser Zeit
kein heißes Baden oder Duschen für mindestens 2-3 Wochen
keine Sonnenbäder
für mehrere Monate kein schweres Heben und Tragen
jährliche Nachsorgeuntersuchungen
 
 
 
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Bauchstraffung und Bauchplastik
Brustwarzenveränderung
Fettabsaugung Cellulite
Anti Aging
Face Lifting allgemein
 
 

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