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Ärztebereich - Für alle medizinnahen Berufs-gruppen
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Methoden der Fettabsaugung
Diese Methoden bietet Frauen wie auch Männern die Möglichkeit, Fettablagerungen an
gewünschten Stellen entfernen zu lassen.
Die Schönheitschirurgie erreicht mit einer Fettabsaugung normal zwischen 3 bis 4 Liter
(in Ausnahmefällen bis zu 6 Liter) ein ästhetischeres Bild sowie unter Umständen eine
Beseitigung von gesundheitlichen Problemen.
Während der Operation wird das abgesaugte
Fett gemessen, damit der Chirurg (z.B. an den Oberschenkeln) gleichmäßig viel Fett
entfernen kann.
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Diese Methode ist nicht dazu geeignet, um den Wunschnach nach einer deutlichen Gewichts-abnahme zu erfüllen,
da immer wieder nur eine begrenzte Literzahl an Fett abgesaugt werden darf, um keine
gesundheitlichen Schäden hervorzurufen.
Vorwiegend wird an den Hüften, Bauch, Knie-Innenseiten, sogen. Stiernacken, Wangen, Kinn,
Schenkel und Oberarme dieser Eingriff gewünscht. Auch der sogenannte Hüftspeck bei Männern
kann mit dieser Methode gut entfernt werden, wohingegen der "Kugelbauch" fast nicht operabel
ist, hier hilft nur die strikte Entsagung dem Alkohol und Vermeidung von fettreicher Ernährung.
Werden mehrere Eingriffe bzw. Korrekturen gewünscht, sollten diese nicht auf einmal, sondern
in mehreren Abständen erfolgen. Dadurch erhöht sich der Operationspreis, aber für die Gesundheit
sind die Eingriffe dann nicht so abträglich, da jede Fettabsaugung vor allem auch den Kreislauf
enorm belastet.
Die besten Voraussetzungen für ein gutes Gelingen dieser Absaugung ist natürlich eine elastische
Haut, deshalb sind die Erfolge bei älteren Menschen nicht so groß, da die Spannkraft der Haut
nachlässt.
Fettabsaugungsmethoden im Überblick
Tumeszenz-Methode
Hier wird mit einer physiologischen Salzlösung, einem Lokalanästhetikum und Adrenalin
das betreffende Gebiet betäubt und die Fettzellen verflüssigt. Das Adrenalin bewirkt,
dass es zu keinen größeren Blutungen kommt. Mit dieser Lösung wird eine Anschwellung
provoziert, deshalb erfolgt die Einspritzung direkt unter die Haut in das Fettgewebe.
Diese Lösung (bis zu 6 Liter) wird mittels Infusionssystem verabreicht und dauert ca.
30 bis 60 Minuten. Man geht davon aus, dass 6 Liter injizierte Lösung ca. 2 - 2,5 Liter
Fett ergeben können. Der Eingriff kann evtl. ambulant erfolgen, es wird dann lediglich
ein Beruhigungsmittel zur Entspannung verabreicht, jedoch werden immer mehr Vollnarkosen
gewünscht (bei größeren Eingriffen unumgänglich), um die Operationsgeräusche nicht hören
zu müssen.
Bei diesem Eingriff wird eine Kanüle mit einem kleinen Durchmesser verwendet,
dadurch reicht ein kleiner Hautschnitt für die Einführung. Die in die Fettpolster
gespritzte Salzlösung lockert nun das Fett- und Bindegewebe und wird prall. Der Chirurg
führt nun mit der Kanüle Vor- und Rückwärtsbewegungen durch, damit das Gewebe aufgebrochen
wird. Zugleich wird damit erreicht, dass die Fettzellen zerplatzen, nun kann dieses Gemisch
aus Fett und Geweberesten abgesaugt werden.
Die Patienten erholen sich sehr rasch von diesem Eingriff und verspüren fast den ganzen ersten
Tag keinen Schmerz, dann kann natürlich eine Schmerzmedikation auf Wunsch verabreicht werden.
Die Patienten sind meist nach 2 - 3 Tagen wieder arbeitsfähig.
Durch diese Tumeszenz-Methode treten weniger Blutergüsse auf und es werden kosmetisch gute Erfolge
erzielt. Trotzdem kann es bei älteren Menschen vorkommen, dass durch den Elastizitätsverlust
der Haut Dellen auftreten können.
Ultraschall-Methode
Hauptsächlich wird diese Methode bei mehr vorhandenem Bindegewebe
(z.B. bei Männern an der Brust oder auch bei Frauen am Rücken) durchgeführt.
Mit einer eingeführten langen dünnen Sonde wird das Fettgewebe bewegt.
Durch die Ultra-schallwellen werden die Fettzellen zerstört. Das reine
Fett kann dann mit der Gewebeflüssigkeit abgesaugt werden.
Bei dieser neuartigen, sehr aufwendigen Methode, die eine längere Narkose
verlangt, treten weniger Blutergüsse und Schmerzen auf und das Gewebe wird
weniger geschädigt. Es wird vorwiegend dann benutzt, wenn festes Fettgewebe
entfernt werden soll oder bei Nachbehandlungen bereits durchgeführter
Fettabsaugungen.
Trockene Methode
Sie wird in Schlafnarkose durchgeführt. Nach Einführung der Kanüle, an der eine Vakuumpumpe
angeschlossen ist, wird die Haut vom Unterhautfettgewebe abgelöst und wie bei der Tumeszenz-Methode
durch Vor- und Rückwärtsbewegungen der Kanüle die Fettzellen gelockert und dann abgesaugt.
Die Haut zieht sich nach dem erfolgten Eingriff durch einen Verklebungseffekt wieder zusammen.
Dellenbildungen sind jedoch möglich, denn Fettzellen wachsen normalerweise nicht mehr nach.
Während und nach der Operation wird die Flüssigkeitszufuhr in Form von Infusionen aufrechterhalten.
Nach ca. 6 Monaten kann evtl. bei Nichterreichen des gewünschten Erfolges der Eingriff wiederholt werden.
Vibrationslipolyse
Wird meist nach dem sogen. 70%-System durchgeführt, d.h. beim 1. Eingriff wird 70% Fett entfernt,
nach mindestens 10 - 18 Wochen wiederum 70% des Restgewebes und dann nocheinmal vom Restgewebe 70%,
das ergibt am Ende fast eine 100%ige Fettabsaugung.
Diese sogen. Rüttel-Technik kann meist sogar ohne Vollnarkose durchgeführt werden.
Hier wird ebenfalls, wie bei der Tumeszenz-Methode, 4-6 Liter (höchstens) Lösung
eingespritzt (siehe oben), dabei gelingt bei der Absaugung eine Gewinnung bis zu 3 Ltr. Fett.
Der Vorteil ist dabei, dass dadurch weniger Gewebe zerstört wird.
(ced)
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Alle Methoden
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Operationsarten
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siehe unten
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Arbeitsfähigkeit
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nach ca. 1 Woche je nach gewählter Methode und der Art der Arbeit
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Wichtig
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je nach Art der Operation mindestens 4-10 Wochen Kompressionsverbände oder -wäsche Tag und Nacht
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Risiko
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meist Dellen, Asymmetrien, Muskel- und Nervenverletzungen |
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Bewegungseinschränkungen, Pelzigkeit und Blutergüsse |
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Taubheitsgefühle können Monate bestehen |
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Ursache dafür
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ungleichmäßige Absaugung, ebenso zu zaghaftes oder zu forsches Einsetzen und Bewegen der Kanülen |
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außerdem Infektionsgefahr, Verbrennungen durch unsachgemäße Behandlung des Ultraschallgerätes, Venenentzündungen |
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Ergebnis
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nach ca. 2 - 6 Monaten beurteilbar
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Korrekturen
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nötig, wenn zu wenig Fett abgesaugt wurde (Dellenbildungen). Frühestens nach ca. 6 Monaten
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Kosten
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je nach Bereich ca. 3000 - 12000 Euro, es sollte dabei vorab über sämtliche Kosten
(auch über die Raumbenutzung, Arztrechnung, Nachbehandlung etc.) gesprochen werden
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Tumeszenz-Methode
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Operationsart
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Vollnarkose, aber lokale Betäubung sinnvoller, da der Chirurg
der Patientin verschiedene Anweisungen geben kann
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Operationsdauer
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Eingriff ca. 1 - 3 Stunden
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Krankenhausaufenthalt
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ambulanter Eingriff, aber meist 1 Tag Klinikaufenthalt
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Operationsschnitt
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kleiner Schnitt für die Kanüle (1-3 mm)
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Medikation
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evtl. Schmerzmittel nach 1 Tag
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Nach der Operation
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Tragen von speziellem Mieder 8 Tage rund um die Uhr,
anschließend noch weiter für ca. 4 Wochen so oft wie möglich
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Arbeitsfähigkeit
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je nach Engriff meist nach wenigen Tagen
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Risiken
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Dellen und Narben können u.U. bleiben |
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bei größeren Fettabsaugungen Gefahr der Lungenembolie |
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auch Schockreaktionen wurden durch den Flüssigkeitsverlust beobachtet |
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Ultraschall-Methode
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Verfahren
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ca. 1 cm kleines Loch für die Kanüle |
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geringere Schädigung des Gewebes |
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Genesungszeit verkürzt |
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Risiko
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relativ neue Methode, daher keine Langzeitbeobachtung
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Trockene Methode
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Verfahren
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Schlafnarkose |
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kleiner Schnitt für die Kanüle |
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evtl. Tragen einer elastischen Hose während der Heilung |
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Risiko
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gelegentlich Dellenbildungen
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Vibrationslipolyse
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Verfahren
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Rütteltechnik in Lokalanästhesie |
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keine Einspritzung der Tumeszenzlösung |
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Wasserstrahltechnik
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Verfahren
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Vollnarkose |
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keine Einspritzung der Tumeszenzlösung |
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noch keine ausführlich belegten Studien |
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