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Fettabsaugung
Bauch, Brust, Hüfte und Oberschenkel
Es existieren 2 Fettschichten unter der Haut, deshalb muss eine Absaugung, wenn sie Erfolg
bringen soll, in der zweiten, also tieferen Schicht, durchgeführt werden.
Das Fettgewebe liegt
zwischen dem Muskelgewebe und der oberen Lederhaut.
Bei Frauen setzt sich dieses untere Fettgewebe meist am Unterbauch, an den Hüften,
unter der unteren Brustseite und an den Oberarmen an.
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Männer haben das Problem am häufigsten an der Taille.
Das männliche Unterhautfettgewebe ist dichter, als das der Frauen, deshalb ist
ein sogenannter "Kugelbauch" sehr selten mit Erfolg zu "bearbeiten". So ungern
es jeder Mann hören wird, gibt es hier nur den einen Rat, so schwer er fallen mag:
keinen Alkohol!
Ab einem gewissen Alter kann ein Übergewicht nicht
mehr allein durch Fettabsaugung reduziert werden. Ab ca. 40 - 45 Jahren besteht bei
der menschlichen Haut das Problem, dass die Elastizität nicht mehr in diesem Maße vorhanden
ist, als dass sie großes Übergewicht wieder auf normale oder gewünschte Größe reduzieren kann,
auch nicht allein durch Fettabsaugung. Entscheiden sich der Arzt und die Patientin trotzdem
für einen Eingriff, muss nach der Operation sehr viel Geduld bewiesen werden, da die
übriggebliebene Haut sich wieder zusammenziehen muss, dies kann einige Monate dauern;
deshalb kann für den Erfolg das Alter eine große Rolle spielen.
Zu den verschiedenen Arten der Durchführung von Fettabsaugungen siehe auch
u. Fettabsaugungsmethoden.
Unter den ca. 40-jährigen Frauen ist nach erfolgter Fettabsaugung (Liposuktion) das Ergebnis
meist dauerhaft, trotzdem ist sie keine Diätmaßnahme oder Abmagerungskur.
Abgeraten wird jedoch, vor dieser Maßnahme selbst eine Gewichtsreduktion vorzunehmen,
da die Haut bereits vorher dadurch strapaziert würde.
Das Ergebnis ist meist dauerhaft und vor allem: einmal auf diese Weise entfernte
Fettzellen können nicht mehr nachwachsen, aber natürlich an anderen Stellen,
wo kein Eingriff erfolgte.
Bei der Fettabsaugung an den sogen. Reithosen, versucht der Chirurg einen harmonischen
Übergang von den Oberschenkeln zur Hüfte durchzuführen, damit wird auch ein ansehnliches
Gesäß erreicht.
An den Oberschenkel-Innenseiten ist der Eingriff noch problematischer, aber hier bietet
die neueste Wissenschaft schon bessere Absaugtechniken, über die der Arzt sie gerne
informieren wird. Wenn die Haut nicht genügend gestrafft wurde, ist eine Nachoperation notwendig.
Bei der Fettabsaugung am Bauch bzw. an der Taille, wird fast immer eine Vollnarkose
gewünscht. Nach der Operation muss auch hier ein Mieder Tag und Nacht für einige
Wochen getragen werden.
(kbu)
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