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Die richtige Ernährung
Leider setzt sich vor allem bei Frauen Körperfett oft an den Stellen an, die für das äussere Erscheinungsbild unvorteilhaft sind.
Fett ist aber auch notwenig für den Körper zur Polsterung der Knochen und um den Körper warm zu halten.
Die Körperfettanteile liegen beim Mann bei ca. 17 %, bei Frauen bis ca. 23 %.
Wenn Sie abnehmen wollen aufgrund
einer Entlastung des Bewegungsapparates, zur Blutdruck-senkung,
als Präventivmassnahme gegen eine Zucker- oder Herzkrankheit oder auch nur um fitaler auszusehen, dann setzen Sie sich realistische Ziele von ca. 1 Pfund pro Woche.
Der Körper kann sich dann darauf einstellen und es entsteht kaum der gefürchtete Jo-Jo-Effekt.
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Ballaststoffe und Fettsäuren
Ballaststoffe sind nötig um die Verdauung anzuregen (in Hülsenfrüchten, Obst,
Gemüse und Vollkornprodukte).
Ungesättigte Fettsäuren senken den Cholesterinspiegel, wobei die mehrfach
ungesättigten Fettsäuren (z.B. in Lachs, guter Margarine und Pflanzenölen) über die
Nahrung zugeführt werden müssen. Als Öle werden empfohlen: Sonnenblumen-,
Raps- oder Sojaöl (nicht zu stark erhitzen!). Versuchen Sie Öle mit Omega-3-Fettsäuren zu erhalten (nicht Omega-6 !) oder zumindest 400 mg Omega-3-Fettsäuren in Kapselform.
Formel für den Body-Mass-Index
Als grobe Richtlinie für ein normales Körpergewicht kann der BMI zur Berechnung herangezogen werden:
Körpergewicht (kg) : Körpergröße (m) im Quadrat
(z.B. 75 kg/(1,75 m x 1,75 m) = 24,50)
der BMI = 24,50 ist also im Normbereich.
Zwischen 20 und 25 BMI gilt als "normal".
Freie Radikale
Antioxidanzien bauen die schädlichen freien Radikalen ab. Sie sind vor allem in Vitamin E, C, Betacarotin und Selen enthalten; ebenso sind sehr gute Antioxidanzien die Flavonoide, die hochwirksam gegen Brust- und Prostatakrebs sein können (siehe weiter unten). Auch Blaubeeren und Avocados sind sehr reich an Antioxidanzien. Avocados enthalten -wie jeder weiß- viel Fett, aber hierbei handelt es sich um ein durchaus gesundes Fett, das zugleich hilft, den Cholesterinspiegel zu senken. Auch Soja gehört zu den großen Antioxidanzienträger (Sojamilch, -mehl, -pulver,
-bohnen, Tofu).
(ced)
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NÄHRSTOFF
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ENTHALTEN IN
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Vitamin A
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Vollkornprodukten,
Rapsöl,
Haselnüsse,
Olivenöl,
Mandeln,
Sonnenblumenkerne,
Süßkartoffeln
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Vitamin C
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Brokkoli,
Blumenkohl,
Rosenkohl,
Wirsing,
Orangen,
Erdbeeren,
Ananas,
schwarze Johannisbeeren,
Zitronen,
Kartoffeln,
Bohnen,
Bananen
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Betacarotin
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Karottensaft und rohen Karotten,
Aprikosen,
Spinat,
Tomatensaft,
Grapefruit (rosa),
Mango,
Honigmelone
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Selen
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Vollkornprodukte,
Sonnenblumenkerne,
Fisch,
Fleisch,
Thunfisch,
Knoblauch,
Paranüsse
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Chrom
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Brokkoli,
Vollkornprodukte,
Bierhefe,
Leber,
Gerste,
Garnelen etc.
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Flavonoid
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Brokkoli,
Äpfel,
Erdbeeren,
Trauben,
Zwiebel,
Preiselbeersaft,
Sojaprodukte,
Tofu
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Chrom
Chrom kann nach den neuesten Forschungsergebnissen angeblich stark den Alterungsprozess verlangsamen, aber vor allem hilft es bei der Blutzuckerregulierung.
Wenn man bedenkt, dass Obst- und Gemüseverzehr sehr zur Vermeidung von mehreren Krebsarten beitragen kann, dann wird man doch sehr gerne seine Ernährung umstellen, z.B.:
Tomaten, Brokkoli, Orangen und Kohl sollen die Überlebenschancen der krebskranken Patienten erhöhen können. Raucher sollte pro Tag wenigstens 1 rohe Karotte essen, man berichtet darüber, dass dies die Krebsgefahr um ca. 50 % senken kann.
Bioflavonoide
Nehmen Sie "Bioflavonoide" in Verbindung mit Vitamin C, wenn Sie etwas gegen das
Altern tun wollen. Es senkt den Cholesterinspiegel und regt den Stoffwechsel an. Bioflavonoide finden Sie in Karotten, Kartoffeln, Spinat, Äpfeln, roten Obst und Gemüse wie z.B. Kirschen, Pflaumen, Tomaten, Roten Beten, schwarzen Johannisbeeren; auch noch in Kohl, grünem Salat, Brunnenkresse und Walnüssen.
Weight-Watcher-Diät
DIÄTEN
Wir können hier nicht alle Diäten, die auf dem Markt angepriesen werden, aufzählen, aber wir können Ihnen einige Ratschläge unterbreiten, die Ihnen vielleicht helfen, sich mit der oder jenen Diät näher zu befassen um Ihr äusseres Erscheinungsbild damit zu verbessern:
Weight-Watcher-Diät
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Wollen Sie beim Einkauf oder Essen nicht mühevoll Kalorien zählen bietet sich z.B. Weight Watchers an, die in einer ausführlichen Tabelle fast jedes Lebensmittel getestet und nach Punkten (Points) bewertet hat. Mit der Zeit wissen Sie über Ihre gebräuchlichen Lebensmittel genauestens Bescheid und können nach den sogen. Punkten Ihren Tagesbedarf einstellen. Pro Tag ca. 20 Punkte sind ungefähr ein Maßstab zum Abnehmen, haben Sie aber eine Einladung zum Essen etc. können Sie durch mehr Bewegung dies wieder ausgleichen. (Wichtig ist aber: Sie dürfen nicht mehr als 28 Punkte in der Woche "einsparen"). Fast alle Gemüse- und Obstsorten (5xtäglich) sind mit 0 Punkten belegt, außer natürlich Avokados und Oliven. Als Öle werden empfohlen: Sonnenblumen-, Raps- oder Sojaöl. Weight Watchers empfiehlt auch, wenn Sie einmal schneller abnehmen wollen, 3 vegetarische Tage einzulegen |
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Als Frühstück wird u.a. empfohlen: Obstquark (250 g Magerquark, 3 Eßl. Mineralwasser, 1 Teel. Vanillezucker, Süßstoff, 1 kleiner Apfel, 1 Orange, 100 g Beeren (frisch oder TK), 1 kl. Tasse Cornflakes (20g) und 1 Teel. gehackte Nüsse (Zubereitung: Quark, Mineralwasser, Vanillezucker und Süßstoff glatt mischen; Apfel würfeln, Orange schälen und in mundgerechte Stücke schneiden, dazugeben und unter den Quark heben; mit Nüssen und Cornflakes bestreuen) |
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Als Mittagessen wird u.a. empfohlen: Feurige Paprikaroulade: 1 Zwiebel schälen und würfeln, eine halbe rote Paprikaschote würfeln, 1 Rinderroulade (trockentupfen, flach klopfen), salzen und mit Salsa-Souce bestreichen, mit 1 Teel. grünen Pfefferkörnern bestreuen und den obig genannten Zwiebel- und Paprikawürfeln belegen. Aufrollen und mit Rouladenadeln feststecken. Die Roulade mit restlichen Zwiebel- und Paprikawürfeln im heißen Öl anbraten. 1 Teel. Paprikapulver darübergeben, mit 100 ml Gemüsebrühe (Instant) angießen und nun die Rouladen ca. 25 Minuten schmoren lassen. Inzwischen 2 Möhren putzen, in Würfel schneiden und mit 125g Brokkoli- und Blumenkohlröschen im Salzwasser bissfest garen. Abgießen, abtropfen und warm halten. Roulade aus dem Topf nehmen und auch warm halten. 125 ml Milch (1,5 % Fett) und 2 Eßl. Frischkäse (30 % Fett i.Tr.) in den Bratfond einrühren und mit Salz/Pfeffer abschmecken. Mit dem Gemüse anrichten |
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Als Abendessen wird u.a. empfohlen: Schneller Tortellini-Salat: eine halbe rote Paprikaschote waschen und mit 1 Scheibe mageren gekochten Schinken fein würfeln. 1 Frühlingszwiebel waschen und in Ringe schneiden. Alles zusammen mit vorher 180 g gegarten Tortellini, 2 Eßl. Erbsen (Dose), 4 Teel. Majonnaise (20 % Fett) und 60 g Joghurt (1,5 % Fett) mischen. 1-2 Eßl. milden Weißweinessig, Salz/Pfeffer und 5 Basilikumblättchen zum Abschluss dazugeben. Als Zugabe 1 Obst |
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Zwischendurch etwas Warmes? Gemüsesuppe: 1 Zwiebel (geschält und gewürfelt) mit 1 Möhre (dünne Scheiben) und 100g Blumenkohl (in mundgerechten Röschen) in einer Pfanne (erhitzt) ohne Fett kurz anbraten. Eine halbe kleine Dose Tomaten (Dose mit 240 g Abtropfgewicht) und 100 ml Gemüsebrühe (Instant) dazugeben und ca. 10-15 Min. köcheln lassen. Mit Salz/Pfeffer/Kräutern würzen |
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2 x täglich Snacks z.B.: 1 kleine Banane, Fruchtjoghurt (extra leicht bis 0,4 % Fett, 125 g), Knabbergebäck (z.B. Party-Mix, 20 g), Popkorn (gesalzen und ohne Fett, 20 g), Vanilleeis (kalorienreduziert, 1 Kugel), Gummibärchen (10 Stück), ein kleines Glas Wein, alkoholfreies Bier 0,3 l) etc. oder z.B.: Die Hälfte einer Banane und 100 g Ananas klein schneiden und mit 1 Eßl. Zitronensaft und 75 g Magermilch-Joghurt (bis 0,3 % Fett) vermengen oder 4 Scheiben Lachsschinken mit 4-8 Melonenscheiben anrichten usw. |
Montignac-Diät
Eine weitere vielgepriesene Ernährungsmethode verheißt ein Abnehmen ohne zu Hungern und fit zu sein für immer: Montignac (und H. Finck) erklären sehr anschaulich Ihre Methode, u.a. wird hier unter guten und schlechten Kohlenhydraten unterschieden. Ebenso wird bei einer gut funktionierenden Bauchspeicheldrüse so viel Insulin im menschlichen Körper ausgeschieden, dass der Blutzuckerspiegel im Normbereich bleibt. Der durch das Insulin aus dem Blut entfernte Zucker wird dem Körper als Energie zur Verfügung gestellt, ohne dass man zunimmt. Wenn jedoch die Bauchspeicheldrüse aus dem Gleichgewicht geraten ist, führt der Insolinüberschuß dazu, dass der Organismus das Fett im Körper speichert. Dadurch entsteht ein höheres Risiko zuzunehmen.
Die Antwort von Montignac lautet darauf: man sollte den ständigen Insolinüberschuss vermeiden. Einige Lebensmittel sind leider sehr "geeignet" den Blutzuckerspiegel in die Höhe zu treiben, wie etwa: Kartoffeln, Bier und weißes Mehl und vor allem weißer Zucker.
Montignac lehrt uns also, dass wir
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einen Weg finden zu müssen, eine übermäßige Insulinausschüttung zu vermeiden und |
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das Fettangebot aus der Nahrung so niedrig wie möglich zu halten |
Das heißt, man sollte sich bewusst machen, welche Nahrungsmittel den eigenen Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben, diese Lebensmittel sollten reduziert oder gar nicht gegessen oder getrunken werden.
Vor allem jene Kohlenhydrate sollten weggelassen werden:
Zucker, Honig, Kekse, Kuchen, süße Getränke, Bier, Weißbrot und sonstiges Weißmehl, Kartoffeln in jeder Art, Cornflakes, Popcorn, weißer Reis, Mais, gekochte Karotten, Rosinen, Bananen, Melonen usw.
Bevorzugt werden sollte dagegen: fast jedes Obst und Gemüse, Vollkorngetreide, Fleisch und Fisch, sämtliche ungesüßten Milchprodukte, alle Käsesorten, fast alle Hülsenfrüchte, Nüsse etc., normalen Weingenuss, Schokolade mit hohem Kakaoanteil, Fruchtaufstriche ohne Zuckerersatz.
Es sollte also alles vermieden werden, das das überschüssige Insulin aus der Nahrung in Fettspeicher umwandeln könnte.
Vor allem kann eine vermehrte Zuckeraufnahme im Organismus großen Schaden bewirken und dadurch die Bauchspeicheldrüse überfordern. Die notwendige Mindestmenge an Blutzucker gewinnt der Organismus ohne zusätzliche Zuführung aus gesunden und kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln.
Obst sollte man am frühen Morgen nüchtern zu sich nehmen und keinesfalls früher als 3 Stunden nach einer Mahlzeit, um Verdauungsbeschwerden durch einen Gärungsprozess zu vermeiden.
Süße Getränke (Limonaden, Cola etc.) sollten vermieden werden.
Schokolade sollte nur bei einem Kakaogehalt von über 70 % gegessen werden, da er extrem viel Zucker enthält.
Lebensmittel, die tierisches und pflanzliches Eiweiß enthalten (Fleisch, Fisch, Käse, Eier, Vollkorngetreide. Linsen etc.) können fast unbedenklich genossen werden, aber dazu ist es notwendig, sehr viel zu trinken, um bedenkliche Stoffwechselrückstände auszuschwemmen.
Unterscheiden Sie zwischen Kohlenhydrat-Eiweiß- und Eiweiß-Fett-Speisen.
Fettsäuren, ob pflanzlich oder tierisch, ob gesättigt, einfach ungesättigt, mehrfach ungesättigt werden in einzelnen Abschnitten genauestens erläutert. Sehr empfohlen werden einfach ungesättigte Fettsäuren, die vor allem in Oliven und Olivenöl enthalten sind, sie können die Konzentration von schlechtem Cholesterin senken.
Ballaststoffe, wie Vollkornbrot, können wichtig für eine Gewichtsabnahme werden. Je höher der Ballaststoffgehalt in einem Lebensmittel ist, desto weniger kann der Blutzuckeranstieg und der Insulingehalt des Blutes sein.
Auch wenn am Anfang "Entzugserscheinungen" auftreten können, sollte man weitgehendst auf Kaffee und schwarzen Tee verzichten, als Alternative kann auf entkoffinierten oder Arabica-Kaffee ausgewichen werden.
Die Quintessenz dieser Methode: es findet eine Unterscheidung zwischen den Kohlenhydraten (schlecht, gut und sehr gut) statt und wie sie mit Eiweiß und Fett kombiniert werden können. Die Ernährungsumstellung basiert auf eine gezielte Speisenzufuhr, die Kohlenhydrate mit niedrigem glykämischen Index enthält, um eine vermehrte Insulinausschüttung zu vermeiden. Tabellen erleichtern die Auswahl.
Glyx-Diät
Auch die "GLYX-Diät "verbietet" Bier, Süßigkeiten, Weißmehlprodukte und Kartoffeln.
Von der Industrie werden auch in Ketchup, Senf und sauren Gurken etc. viel Zucker beigemischt. Weißmehl im Baguette, Nudeln!, Kuchen, Soßen gehören nach dem Zucker zum zweitgrößten Dickmacher im täglichen Leben.
Das durch das Essen gleichzeitig ankommende Fett wird vom Insulin sofort in die Fettzellen geschickt und eingesperrt. Viel Zucker und weißes Mehl führt zu einer vermehrten Insulinproduktion durch die Bauchspeicheldrüse, Insulin erhöht den Blutdruck, verdickt den Herzmuskel und dadurch findet eine schlechtere Blutversorgung des Herzens statt. So entstehen Fettstoffwechselstörungen, Herzstörungen, eine höhere Infarktgefahr und ganz nebenbei meist die unerwünschten Fettpölsterchen und Taillenringe.
Welcher Nährstoff und wieviel?
Wer sich überwiegend von Naturreis, Schrotbrot, Vollkornnudeln, Gemüse, Obst, Fisch, magerem Fleisch und Milchprodukten ernährt, lebt erwiesenermaßen wesentlich gesünder und wird kaum unter Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt, Arteriosklerose und Thrombosen leiden, denn es kann durch diese Ernährung keine Überproduktion von Insulin (wie oben beschrieben) entstehen.
Diese GLYX-Diät empfiehlt als sportliche Bewegung, das Hüpfen auf dem Trambolin und gibt dabei viele gesundheitliche Gründe an.
Für das richtige Fett wird grünes Licht gegeben, da es den Insulinspiegel senken kann. Vor allem wird auf ein gutes! Oliven- oder Rapsöl hingewiesen. Wer diese Öle in seiner Küche verwendet und auch mehr Fisch (nicht paniert) isst, wird erleben, dass diese Fette sich nicht ansetzen, sondern verbrannt werden. Omega-3-Fettsäuren -auf keinen Fall Omega-6-(vorwiegend in Seefisch oder Leinöl und Nüssen enthalten) sollten vermehrt verzehrt werden.
Wir benötigen täglich 30g Ballaststoffe (Vollkornprodukte, Gemüse und 5x am Tag Obst).
Zur Gewichtsreduktion genügt 3 x am Tag zu essen, aber Sie sollten keinen Hunger verspüren. Wenn Sie es doch nicht aushalten, nehmen Sie einen kleinen Snack zu sich, z.B.
Snacks
Zwiebelfrischkäse: 2 Eßl. körniger Frischkäse mit 1 Teel. Rapsöl und 1 fein geschnittenen Frühlingszwiebel verrühren. Mit edelsüßem Paprikapulver fein bestäuben.
Oder:
2 Eßl. Erdbeeren, Himbeeren oder Heidelbeeren mit einer Gabel zerdrücken und spiralförmig unter 3 Eßl. Magerquark ziehen.
Oder:
1 Apfel spalten und mit 2 Teel. Zitronensaft beträufeln, mit 1 Teel. Sesam bestreuen.
Zur Kenntnis: 1g Kohlenhydrate entspricht 4 kcal (der Mensch braucht täglich 70-100g Kohlenhydrate). Die unlöslichen Ballaststoffe (aus Früchten, Gemüse, Hafer und Hülsenfrüchte) fangen Cholesterin im Darm ab und führen es ab. Dadurch können die Adern nicht mehr verkleben. Ballaststoffe bewirken, dass Glukosemoleküle nur langsam in das Blut dringen und daher wenig Insulin locken. Darum halten Ballaststoffe schlank! Daher täglich 30 g Ballaststoffe (Vollkornprodukte, Gemüse, Obst) in die Ernährung einbauen (siehe oben).
Sehr wichtig: Viel trinken, da die Ballaststoffe viel Flüssigkeit aufnehmen.
Eiweiß ist die beste Schlankhilfe: Man benötigt täglich auch 1g Nahrungseiweiß = 4 kcal.
(also 1g Eiweiß pro Kilo Körpergewicht). Ein gesundes Eiweiß befindet sich in Fisch, weißem Fleisch, Eier, Wild, Hülsenfrüchte, Milchprodukte. Sie können dies gut kombinieren: Kartoffeln mit Quark, Getreide mit Hülsenfrüchten, Ei oder Milchprodukten usw.
Ein sehr guter Rat: Kombinieren Sie Eiweiß mit Kohlenhydrate: Fisch mit Wildreis oder Gemüse, den Käse mit Pumpernickel, Quark mit Obst usw.
Hinweis: Die meisten Frauen, die Diät machen, leiden schnell unter Eiweißmangel, weil sie Fett meiden. Der Muskelabbau führt dann zum Jo-Jo-Effekt.
Der oben aufgeführte Rat, 1g Eiweiß pro Kilo Körpergewicht ist oft nicht einzuhalten, denn z.B. eine 65 kg schwere Frau benötigt 65 g Eiweiß täglich! Dazu sollte man genau Bescheid wissen, wie viel ein Lebensmittel Eiweiß besitzt. Dafür gibt es natürlich eine ausführliche Tabelle der GLYX-Diät. Auch sollte das Eiweiß auf den ganzen Tag verteilt werden (Hauptmahlzeit 20-40g). Trinken Sie stündlich 1 Glas Wasser mit Zitronensaft.
Neben großem gesundheitlichen Wert und als "Abnehmer Nr.1" werden alle Sojaprodukte genannt, da sie alle extrem viel Eiweiß enthalten. Erst dann kommt danach: Käse, Getreide, Fisch und Fleisch.
Insulin macht dick!
Die Bauchspeicheldrüse schüttet nach jeder Mahlzeit Insulin aus und dieses bleibt ca. 4 Stunden im Blut, es schickt Fett und überschüssigen Zucker aus der Nahrung in die Fettzellen und "sperrt" das Fett dort ein. Solange das Insulin aktiv ist, blockiert es nämlich ein Enzym, das Fett von Hüfte und Po abbaut.
In der Tabelle der GLYX-Diät gibt es zahlreiche Aufzählungen und Hinweise, wie der Mensch sich schlank und vor allem gesund ernähren kann. Zur Gewichtsreduktion wird empfohlen, Lebensmittel zu kaufen, die einen niedrigen GLYX-Wert besitzen (unter 51). Wenn Sie Obst mit einem Milchprodukt kombinieren, dann sinkt der GLYX-Wert.
Zum Beispiel: Nudeln sollten nicht zu weich gekocht werden (nur: al dente), sonst steigt der GLYX-Wert.
Fruchtsäfte sollten Sie mit Mineralwasser halbieren.
Vermeiden sollten Sie also:
Bier, Fruchtnektar, Limonade, Colagetränke, Kartoffelprodukte, gekochte Karotten, Wassermelone, Weißmehlprodukte, Knäckebrot, Cornflakes, Schnellkochreis, Frucktnektar, Kekse, Süßigkeiten, Fertiggerichte.
An Obst können Sie essen: Äpfel, Birnen, Kirschen, Beeren etc.
An Obst sollten Sie nicht essen, wenn Sie abnehmen wollen: Bananen (reif), Melonen, Ananas, Kiwi, Mango und Papaya.
An Brot können Sie essen: Roggensauerteigbrot, Vollkornschrotbrote (z.B.Graham), Vollkorntoast, Pumpernickel. Vollkornbrot bitte mit ganzen Körnern essen.
An Brot sollten Sie nicht essen: Weißbrot in jeder Form, Brezel, Baguette
Trennkost
Auch eine "normale" Ernährung kann sehr schnell das Säure-Basen-Verhältnis in unserem Körper aus dem Gleichgewicht bringen, weil beim Abbau der Nahrungsmittel ein Säureüberschuss entstehen kann.
Eiweiß- und kohlenhydratreiche Produkte werden als konzentrierte Nahrungsmittel eingestuft und sind demnach "Säurebildner".
Basisch dagegen sind viele Gemüse- und Obstarten. Sie wirken gegen einen Säureüberschuss aus dem Eiweiß- und Kohlenhydratabbau.
Zu den Eiweißprodukten zählen vor allem alle Fleischsorten im gegarten Zustand (außer Schweinefleisch), alle gegarten Geflügel- und alle gegarten Wurstsorten, alle ungeräucherten Fischsorten, Sojaprodukte, Eier und Milch, alle Käsesorten bis 50 % (Fett i.Tr.), gekochte Tomaten, vor allem alle Kern- und Steinobstsorten sowie alle Zitrusfrüchte, alle Beeren (außer Heidelbeeren). Die exotischen Obstsorten (Mangos, Papayas, Melonen, Kiwi) sollten nur zusammen mit Milch oder angesäuerten Milchprodukten verzehrt werden.
In der neutralen Gruppe sind die überwiegend basenbildenden Lebensmittel: sie dürfen in einer Mahlzeit mit eiweißreichen und kohlenhydratreichen Lebensmitteln gemischt werden und dies sind fast alle Gemüse- und Früchtesorten, Fette, Öle (kaltgepresst), Nüsse, Samen, Kerne, Frischkäse und angesäuerte Milchprodukte, z.B. Quark, Joghurt, Kefir, saure und süße Sahne, Buttermilch, Käsesorten mit mindestens 60 % Fett i.Tr., Doppelrahmfrischkäse, Butterkäse, Camembert, auch alle Weißkäsesorten (Schafs- und Ziegenkäse, Mozzarella, körniger Frischkäse) etc. Auch zählen dazu alle rohen, geräucherten Wurstwaren (Bündner Fleisch, roher Schinken, Salami, Blutwurst, Debrecziner (alles ohne Schweinefleischinhalt!), rohes Fleisch (Tartar), roher marinierter oder geräucherter Fisch, alle Gemüsesorten (außer Kartoffeln, Grünkohl, Schwarzwurzeln, Topinambur) Salate und Keimlinge.
Alle Kräuter, Nüsse (außer Erdnüsse, Kastanien) und Samen, Heidelbeeren, ungeschwefelte Rosinen, Oliven, Eigelb, Alkohol (Korn, Wacholder etc.), alle Geliermittel.
Soßen für Salate, die zusammen mit einer Eiweißmahlzeit gegessen werden, sollten aus Öl, Sahne, Kräutern und Zitronensaft zubereitet werden.
Soßen für Salate bei Kohlenhydratmahlzeiten sollten aus angesäuerten Milchprodukten, wie z.B. Kefir, Sahnedickmilch und Joghurt bestehen.
Zu der Kohlenhydratgruppe zählen Gemüse- und Obstsorten wie z.B. Kartoffeln, Grünkohl, Schwarzwurzeln, Bananen, ungeschwefeltes Trockenobst, Korinthen (aber nicht Rosinen), frische Datteln und Feigen, mürbe und süße Äpfel. Außerdem alle Getreidesorten, Buchweizen, alle Vollkorngetreideerzeugnisse, auch zählen dazu: Puddingpulver, Kartoffelstärke, Bier, etc., als Süßungsmittel: Honig, Ahornsirup, Birnen- und Apfeldicksaft, Frutilose.
Als Regel gilt: eiweißreiche oder kohlenhydratreiche Produkte zu essen, jedoch jeweils mit viel Gemüse. Also: Entweder Fisch, Fleisch und Eierspeisen oder Kartoffeln, Nudeln, Reis und Getreide. Jedoch können stets große Salat- und Gemüseportionen verzehrt werden.
(Ein Verhältnis von Säure- und Basenbildnern von 20 zu 80 % gilt als erstrebenswert).
Auch ein zeitlicher Rhythmus sollte in den Mahlzeiten eingeplant werden, da z.B. Kohlenhydratmahlzeiten am Nachmittag besser verdaut werden.
Fertigprodukte sind tabu, Vollwertkost dagegen empfehlenswert.
Vermeiden sollten Sie auf alle Fälle:
Weißmehlprodukte, süße und pikante Backwaren, Nudeln, polierten Reis, Zucker, Süßstoffe (auch daraus hergestellte Produkte wie z.B. Marmeladen, Süßigkeiten), Preiselbeeren, Fertiggerichte und Konserven, Hülsenfrüchte (Erbsen, Linsen, Bohnen), Erdnüsse, Schweinefleisch, rohes Fleisch und rohes Eiweiß von Eiern, fertige Mayonnaise, gehärtete Fette (normale Margarinesorten, Fritierfette), schwarzen Tee, Kaffee, Kakao.
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Vermeiden sollten Sie:
Bier, Fruchtnektar, Limonade, Colagetränke, Kartoffelprodukte, gekochte Karotten, Wassermelone, Weißmehlprodukte, Knäckebrot, Cornflakes, Schnellkochreis, Frucktnektar, Kekse, Süßigkeiten, Fertiggerichte.
Obst: Bananen (reif), Melonen, Ananas, Kiwi, Mango und Papaya.
Brot: Weißbrot in jeder Form, Brezel, Baguette
Essen Sie:
Gemüse, Karotten, Tomaten, Nüsse, morgens Haferflocken, Fettfisch, wenig Fleisch
Äpfel, Birnen, Kirschen, Beeren etc. Roggensauerteigbrot, Vollkornschrotbrote (z.B.Graham), Vollkorntoast, Pumpernickel. Vollkornbrot bitte mit ganzen Körnern essen.
Wirkstoffe, die enthalten sein sollten: Selegilin (gegen Alzheimer, Demenz), Statine, Retinsäure für die Haut und -wenn nötig- Aspirin (Arzt fragen)
Viel trinken, da die Ballaststoffe viel Flüssigkeit aufnehmen. Kombinieren Sie Eiweiß (1g Eiweiß pro Kilo Körpergewicht) mit Kohlenhydrate (Die meisten Frauen, die Diät machen, leiden schnell unter Eiweißmangel, da sie Fett meiden)
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