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Krampfadern
Männer wie Frauen können unter Krampfadern leiden, man sollte sie nicht zu leicht nehmen und mit einem Gefäßchirurgen über das Problem sprechen, jedoch leider mehr Frauen, die Kinder geboren hatten, darunter.
Wenn in unserem komplizierten Venensystem die Venenklappen nicht mehr richtig schließen, was sehr häufig vorkommt, kann das Blut nicht mehr in die vorgeschriebene Richtung fließen, sondern es kehrt um.
In der Blutbahn kommt es zu einer Stauung und dadurch entstehen die meist oberflächlich sichtbaren Krampfadern. Für Patienten und Arzt ist es kein Schönheitsproblem, sondern ein erhöhtes Risiko für Venenentzündungen oder Thrombosen.
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Vorab muss eine sogenannte Phlebographie am Fußrücken veranlasst werden, d.h. es wird ein Kontrastmittel gespritzt und der Venenverlauf über Röntgen dargestellt. Jede Verengung oder undichte Stelle wird somit klar für den Operateur auf Bildern festgehalten. Eine weitere Möglichkeit besteht für den Arzt, den Venenbereich durch Ultraschall-Doppler-Untersuchung anzusehen.
Die anfänglichen Symptome eines Venenleidens werden oft nicht ernst genommen, sie zeigen sich in Kribbeln, leichteren Schmerzen und Spannungsgefühlen in den unteren Beinen.
Ursachen
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Erbanlage |
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Übergewicht |
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stehende Tätigkeiten |
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Bindegewebsschwäche |
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Schwangerschaften |
Behandlungsmethoden
Wird nun vom Arzt die Notwendigkeit bescheinigt, die Venen oder sogen. Krampfadern entfernen zu lassen, gibt es mehrere Möglichkeiten dies durchzuführen
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Verödungstherapie |
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Venenstripping |
Die Verödungstherapie verwendet man, wenn die Krampfadern noch nicht stark sichtbar sind. In diesem Fall wird in die betreffende Vene ein Mittel gespritzt, das den Zweck hat, diese zu verkleben, somit sucht sich das Blut eine neue Bahn, die meist tiefer liegt. Sind die Krampfadern jedoch sehr stark ausgeprägt, müssen die betreffenden Venen operativ entfernt werden.
Dies geschieht dadurch, dass am Anfang und Ende der Vene ein kleiner Hautschnitt erfolgt, mit einer Sonde wird diese Krampfader herausgezogen (sogen. Venenstripping) und mit einer kleinen Naht verschlossen. Bei sehr ausgeprägten Krampfadern können u.U. 10 bis 20 Schnitte erfolgen.
Nach der Operation muss sofort ein genau angepaßter Kompressionsverband angelegt werden, dieser sollte mindestens 2 Wochen Tag und Nacht getragen werden. Im Anschluß daran ist es sehr empfehlenswert, Kompressionsstrümpfe für mehrere Monate zu tragen, damit nicht ein neuerliches Austreten einer Vene entsteht.
Es hat sich aber gezeigt, dass gerade in den Sommermonaten das Tragen von Kompressionsstrümpfen oder Binden von den Patienten sehr schnell unterbrochen wird, obwohl in dieser Zeit das Thromboserisiko wesentlich erhöht ist (ebenso bei Flugzeugreisen). In diesen Fällen ist der Arzt gefragt, eine einigermaßen intensive Aufklärung zu betreiben.
Bei Binden sollte man beachten, daß der Druck von unten nach oben weniger wird. Wenn darauf nicht geachtet wird, kann eine Schwellung des Beines wieder zunehmen.
Stützstrümpfe reichen von der Spannkraft her nicht aus.
Weiterhin ist empfehlenswert, nach ca. 0,5 Jahr noch einmal eine Ultraschall-Doppler-Untersuchung durch den Gefäßchirurgen durchführen zu lassen, der den Erfolg seiner Operation kontrolliert und evtl. Nachbesserungen, d.h. noch eine Verödungstherapie vornimmt.
(mwe)
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Tragen eines Kompressionsstrumpfes ist unabdingbar |
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Keine schwere körperliche Arbeiten |
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Wärme vermeiden |
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Erhöhtes Körpergewicht vermeiden |
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Auf normalen Stuhlgang achten |
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