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Brustvergrösserung - mehr Selbstvertrauen schaffen
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Ärztebereich - Für alle medizinnahen Berufs-gruppen
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Narbenkorrekturen - Die Haut in ihrer Funktion wieder verbessern
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Nasenkorrektur | Nasenscheidewand
Beide Nasengänge werden von einer Scheidewand (Nasenbein), die eine knöchern-knorpelige Struktur aufweist, voneinander getrennt.
Deformierte Bereiche in der Nasenscheidewand können auf Wunsch und nach Notwendigkeit begradigt werden. Dieser Eingriff fällt nicht unbedingt in das Gebiet der Schönheitschirurgie, sondern unter den Begriff einer "Erkrankung", wenn Atemschwierigkeiten durch die Deformierung auftreten.
Zugleich kann natürlich die Nase neu modelliert werden, wenn der Patient dies wünscht und der Arzt dies für wichtig oder notwendig erachtet.
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Bei Jugendlichen sollte das Wachstum abgeschlossen sein, um eine Nasenscheidewand-Korrektur vornehmen lassen zu können. Nach oben ist keine Altersgrenze vorgegeben, da eine unbehinderte Atmung für das ganze Herz-/Lungensystem in jedem Alter von großer Wichtigkeit ist.
Wie vor jeder Operation sollten vorher Gerinnungsparameter und EKG-Untersuchungen durchgeführt werden, dazu tragen alle Diabetiker, Übergewichtige und Raucher ein erhöhtes Risiko mit sich (Thrombose- und Emboliegefahr).
Ist eine ärztliche Notwendigkeit für eine Nasenscheidewand-Operation gegeben, übernimmt in den meisten Fällen die Krankenkasse die Operationskosten; folgende Krankheitsgründe können dafür den Ausschlag geben: Atemschwierigkeiten, Nasennebenhöhlenentzündungen usw.
Für die Abtragung eines Höckers, für eine Sattelnase oder für die Begradigung eines schiefen Nasenrückens wird vorab vom Chirurgen eine Fotografie erstellt. Durch die moderne Computertechnik wird dann mit dem Arzt die gewünschte mögliche neue Nasenform besprochen. Trotzdem sind dem Chirurgen Grenzen gesetzt, da eine Nasenkorrektur ein völlig verändertes Aussehen ergeben kann.
Die neue Nase sollte perfekt zum jeweiligen Gesicht passen, d.h. eine kleinere Nase passt nicht unbedingt in ein breites oder kantiges Gesicht. Ein seriöser Arzt wird seine Meinung offen darlegen und dem Patienten die möglichen Alternativen zeigen, ohne gleich zum Skalpell zu greifen.
(kbu)
Operationsverlauf
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bei diesen Operationen wird die Nasenhaut vom Knochen und -Knorpelgerüst abgehoben |
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die Operation selbst kann meist durch die Nase oder auch durch den Mund vorgenommen werden, dazu führt der Operateur ein Licht mit einer Kamera in das Operationsfeld ein. Die Übertragung erfolgt auf einen Bildschirm |
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bei Reduzierung von Schwellkörpern werden kleine biegsame Röhrchen für ca. 6-8 Tage in der Nase befestigt |
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bestehen noch Unebenheiten, werden sie durch Füllmaterial ausgeglichen (evtl. Knorpelsubstanz aus der Nasenscheidewand oder vom Ohrknorpel) |
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muss die Operation von außen erfolgen, wird vorsichtig an der Nasenwurzel, im Ansatz der Nasenflügel oder am besten in den Augenbrauen geschnitten |
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anschließend wird meist ein Gipsverband oder ein stabiler Kunststoff (Thermoplastschiene (wasserdicht) für ca. 10 Tage angebracht. Innerhalb der Nase wird eine Tamponade eingelegt, um Blutungen aufzufangen. Nach Abschwellung kann der Gipsverband gewechselt werden |
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wenn eine Nasenverkürzung gewünscht wird, muss die Nasenspitze angehoben werden, weil sie sich im Laufe des Lebens naturgemäß wieder senkt |
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Operationsart
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lokale Betäubung; meist wird aber eine Vollnarkose gewünscht, damit man die Geräusche, die bei der Operation entstehen, nicht hört
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Operationsdauer
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60 - 120 Minuten
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Krankenhausaufenthalt
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bei Vollnarkose stationärer Aufenthalt ca. 1-3 Tage |
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bei ambulanten Eingriff (wird seltener durchgeführt) 2-4 Tage Pflegebetreuung zuhause |
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Aussehen
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einige Tage meist blutunterlaufene Schwellungen (können bis zu 3 Wochen anhalten) |
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wurden Schwellkörper reduziert, werden kleine biegsame Röhrchen für ca. 6-8 Tage in der Nase befestigt |
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Arbeitsfähigkeit
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nach ca. 2-4 Wochen
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Medikamente
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gegen Infektionsgefahr Antibiotikum für ca. 1 Woche
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Nachkorrektur
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wenn notwendig, frühestens erst nach 6 Monaten möglich
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Warnung
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Diabetiker, Übergewichtige, Raucher und auch schon Gelegenheitstrinker haben ein erhöhtes Thrombose-, Embolie-Risiko, deshalb bedarf es hier einer besonderen OP-Vorbereitung
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Haltbarkeit
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nicht immer möglich (in ca. 40 % aller Fälle treten negative Veränderungen auf)
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Risiken
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Nachblutungen, Infektionen |
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häufiges Augentränen |
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Verrutschen des eingebauten Knorpelmaterials |
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evtl. minimales Taubheitsgefühl (Nase und Lippen) |
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Atmungsbehinderungen |
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Verbiegen der Nasenscheidewand |
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Pelzigkeitsgefühl in der Wange |
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bei einem Nasenkollaps (Nasenflügel fallen nach einer OP ein) muß Knorpelmaterial aus dem eigenen Körper nocheinmal eingesetzt werden (frühestens nach 6 Monaten) |
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OP-Erfolg
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nach ca. 6 - 12 Monaten beurteilbar (bei gelungener OP ist lebenslang keine Korrektur mehr erforderlich!)
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Krankenkasse
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unbedingt vorher abklären. Ob die Krankenkasse die Kosten oder Teilkosten übernimmt, hängt von der OP-Art ab (z.B. Nasenscheidewandverkrümmung) und der psychischen Belastung für den Patienten ab
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Kosten
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ca. 1500 Euro für eine Knorpel-Operation |
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ca. 3000 - 4000 Euro für eine Knochen-Operation mit Scheidewandbegradigung |
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