Aktuelle Themen

Sixpack OP mit Eigenfett

Thema: 

You Tube Video: 

Vor der Behandlung sollte man über ein paar Monate hinweg ein Bauchtraining zum Aufbau der Muskeln durchführen. Anschließend werden dann mit der Absaugung von überflüssigen Fettzellen aus dem Bindegewebe optimale Voraussetzungen für eine Modellierung des Sixpack gesetzt. Danach wird vom Arzt ein vertikaler Trenner in die Gewebeschicht zwischen den vertikalen Bauchmuskeln modelliert. Aus dem gewonnen Eigengewebe können nun entsprechende Wülste für einem Waschbrettbauch modelliert werden. Damit das Ergebnis nicht unnatürlich aussieht muss der Arzt sehr viel Erfahrung in dem Bereich haben und da wird es schon schwierig, denn es gibt kaum Fachärzte der Plastischen Chirurgie die diese OP regelmäßig durchführen.. Zudem sind Modellierungen mit Eigenfett den Lebensumständen entsprechend begrenzt haltbar und können durch verschiedenen äußere Einflüsse auch schnell unnatürlich wirken.

Sixpack für Frauen

Im Rahmen der Bauchdeckenstraffung kann die vertikale Muskulatur im Unterbauch und Oberbauch zusätzlich gestrafft werden. Frauen mit einer lockeren Muskulatur profitieren stark davon und verbessern den Gesamteindruck deutlich. In der Regel wird dabei die Haut zwischen Nabel und Schambehaarung entfernt. Ein weiterer schöner Nebeneffekt ist, dass mit der OP die Schwangerschaftstreifen so deutlich reduziert werden.

Das Sixpack

Der Waschbrettbauch besteht aus den sichtbaren und hervorgehobenen vertikalen Bauchmuskeln links und rechts des Bauchnabels. Die Bezeichnung  sixpack kommt von den horizontalen Unterteilungen durch die Sehnen. Die Anzahl der horizontalen Unterteilungen kann genetisch variieren, so dass manche nur über keine und andere bis zu vier Sehnen haben und damit ein Raster von zehn Abschnitten durch Training erreichen können.

Sixpack OP versus Sixpack Training

Um ein Sixpack durch Training erreichen zu können sollte der Körperfettanteil bei ca. 10% und darunter liegen. Der Wert lässt sich leicht mittels eines Messschiebers für Hautfalten ablesen. Aus mehreren Messungen an verschiedenen Stellen am Körper nimmt man dann den Mittelwert, z.B. 14%. Je nach Alter und Geschlecht variiert der „normale“ Wert. Bei Männern sind 10 -20% normal. Bei Frauen 20-35%. Liegt man mit seinen Werten eher an der oberen Normgrenze oder darüber bedeutet ein Training auf jeden Fall viel Engagement und Disziplin. Wie einfach und schnell man dann mit dem Training vorankommt bestimmen neben dem Training auch viele weitere Faktoren, wie der Ernährungsplan, genetische Vorgaben und der eigene Stoffwechsel.  Je nach Vorgaben, Trainingsplan und Disziplin kann aber z.B. ein Mann mit 15% Körperfettanteil einen Waschbrettbauch innerhalb von 3 Monaten erreichen.
 

Amazon

Elektrischer Muskelstimulator und Bauchmuskeltrainer für Sixpacks 99 Intensitätsebene und 10 Programme. Verwenden Sie den Trainer 20 Minuten täglich 1-2 mal. Nach 2 Monate Anwendung und ausgewogender Ernährung ist der Bauch extrem trainiert und mit der entsprechenden Ernährung ist das Fett so weit abgebaut, dass man das Sixpack sieht.

Fettzellen

Grundsätzlich gibt es zwei Varianten an Fettgewebe. Weißes Fettgewebe und braunes Fettgewebe. Braunes Fettgewebe besteht aus vielen Fetttröpfchen die vorwiegend der Wärmeerzeugung dienen, aber eher selten im Körper zu finden sind. Weiße Fettzellen sind an vielen Stellen des Bindegewebes im Körper zu finden. Dabei unterscheidet man zwischen zwei  Fettarten: Depotfett in der Unterhaut um wochenlang auch ohne Nahrung auskommen zu können.  Schutzfett für Organe oder bestimmte Bereiche des Körpers wie z.B. dem Fußballen um vor mechanischer Einwirkung oder Wärmeverlust zu schützen. Zwei Drittel des Fetts liegen in der Unterhaut, der Rest vorwiegend im Bauchraum.

Der Jojo-Effekt und Fettzellen

Fettzellen bauen sich im Normalfall auf, wenn ein dauerhafter Energieüberschuss (Kalorien) im Körper vorliegt, also mehr Energie zugeführt, als abgebaut wird. Sind neue Fettzellen hinzugekommen, ist es schwer, diese dauerhaft wieder loszuwerden. Der Abbau der Fettzellen zieht sich je nach Alter, Muskulatur, Stoffwechsel und Lebensumstände über Jahre hin. Genetisch gesehen ist das auch sinnvoll, um Zeiten mit Nahrungsmangel einfacher überbrücken zu können.

Entzieht man dem Körper Nahrung und die Energiebilanz dreht sich um, dann leeren sich die Fettzellen nur, sind aber noch in voller Anzahl vorhanden. Wenn man nun nach ein paar Monaten Training oder Diät wieder in sein altes Schema zurückfällt füllen sich die Fettzellen wieder und einige neue kommen hinzu. So kommt es zum berüchtigten Jojo-Effekt, der am Ende oft mehr Gewicht auf die Waage bringt als vor der Diät.

Preis - Kosten in Euro: 

6500 - 8000

Fazit: 

Operationsart

Vollnarkose

Operationsdauer

bis zu 3 Stunden

Schnittlänge

ca. 20-40 cm im untersten Bauchteil, sogen. “Bikinischnitt“

Eigenfett

Bei einer Kombination mit einer Bauchstraffung kann das gewonnene Eigenfett zur Modellierung verwendet werden.

Pflege

Kompressionsverband für mindestens 2-3 Monate (Tag und Nacht)

Ergebnis

Frühestens nach 3 Monaten (meist erst nach 1 Jahr) beurteilbar, da Schwellungen so lange bestehen bleiben können

Arbeitsfähigkeit

je nach Art und Menge der Entfernung: ca. 2 bis 6 Wochen

Risiken

  • Durchblutungsstörungen, die auf zu starkes Spannen der Haut zurückzuführen wären
  • Infektionen, Nachblutungen
  • Sensibilitätsstörungen im operierten Bereich (verletzte Nerven)
  • Reißen der Muskelnähte (bei vermehrtem Husten)

Haltbarkeit

Je nach Lebensstil und äußere Einflüsse baut sich das modellierte Eigenfett wieder innerhalb weniger Jahre ab .

Krankenkasse

Bei einer kombinierten Bauchstraffung werden nur medizinisch indizierte Kosten übernommen, wie z.B. Hautlappen, die Infektionen verursachen können.

Ratgeber: 

Vor der Operation:

  • 10 Tage vorher keine blutverdünnende Mittel
  • 10 Tage zuvor kein Zigaretten- und Alkoholkonsum
  • Auf Hormonpräparate bzw. die Pille verzichten
  • Zur Beurteilung des OP-Erfolgs können Vorher-Nachher-Bilder erstellt werden.
  • Eine Vollnarkose wird gegeben
  • Klinikaufenthalt von 2 bis 3 Tagen
  • Die OP kann in den warmen Monaten geplant werden.

Nach der Operation:

  • 4 Wochen nur leichte körperliche Tätigkeit
  • Auf Zigaretten- und Alkoholkonsum für mehrere Wochen verzichten
  • Kompressionsmieder tragen, welches vor der OP angepasst wird
  • Nach zwei Wochen ist man wieder arbeitsfähig für leichte körperliche Arbeiten
  • Nach 3 Monaten ist der Bauch wieder voll belastbar
  • Schlafen auf der nicht operierten Seite
  • Wundversorgung
  • Ein Wundsekret kann aus den Wunden austreten
  • Der behandelte Bereich sollte nicht punktiertem Druck ausgesetzt sein, da dass sich das sonst auf die Heilung und damit auch die Kontur auswirkt.

Verwandte Themen: 

Google Anzeige

Kommentare

Donnerstag, November 24, 2016 - 10:00
Anastaniel-40

Hallo zusammen,

ich habe durch die Bauchdeckenstraffung 1,7 Kilo Gewicht verloren. Das Gewicht bezieht sich aber nur auf die Haut, die durch die Bauchdeckenstraffung entfernt wurde. Das darunterliegende Fett habe ich nach einer Magenballon OP verloren und zwar insgesamt 54 Kilo! Danach hatte ich wirklich schlimme Haut, die überall runterhing und dann mit der Hautstraffung am Körper gestrafft wurde.

Also der Gewichtsverlust alleine durch die Baustraffung ist sehr gering ...
LG Anastaniel

Anzahl an Kommentaren: 7
Montag, März 31, 2014 - 00:18
sunrise

Kann ich nur unterstreichen! Ich hab auch den Fehler gemacht, die erste Stellungsnahme für die Krankenkasse nicht richtig zu formulieren. Dann hab ich noch ein knappes Jahr mit der Krankenkasse rumgestritten und schliesslich aufgegeben. Das ist mittlerweile 1,5 Jahre her. Mittlerweile denk ich wieder öfter an die OP und spare schon mal vor :( ...
Ganz viel Glück bei den Verhandlungen!
sunrise

Anzahl an Kommentaren: 8
Donnerstag, Januar 12, 2017 - 18:01
Holly_2001

Hallo zusammen,

mach Euch deswegen keinen Kopf! Das Gewicht kann innerhalb von ein paar Tagen immer schwanken. Dafür gibt es neben deiner Bauchstraffung noch viele andere Faktoren, so dass man das eh erst nach ein paar Wochen bzw. Monaten zuverlässig beurteilen kann.

Da gibts Wassereinlagerungen, die der Körper aufgrund von verschiedensten Umständen durchführt:
- wenig Bewegung
- Viel Sport kann kurzfristig auch Wasser binden, aber nach einer OP ist das ja unwahrscheinlich.
- Hormone
- Die Blase und der Darm bindet viel Wasser

Am besten einmal wöchentlich nach an einem Wochentag, der immer ähnlich verläuft nach einem Toilettengang messen :)

Viele Grüße
Holly

Anzahl an Kommentaren: 7
Donnerstag, April 3, 2014 - 21:45
sunny77

Hi Bernd,

ich hatte bis vor 6 Wochen noch einen Bauchnabel, der sich wegen eines Nabelbruchs richtig rauswölbte. Das habe ich dann operieren lassen und sieht jetzt richtig gut aus. Der Bauchnabel ist zwar nicht richtig tief, nur 3-4mm, aber das ist natürlich super im Vergleich zu vorher.

Die OP war ganz unkompliziert ambulant in einer Praxisklinik mit Vollnarkose. Wenn der Knubbel am Bauch stört, einfach wegmachen lassen. Danach kann man sich auch wieder im Bikini zeigen :)

LG sunny

Anzahl an Kommentaren: 1
Freitag, Januar 22, 2016 - 15:49
Serenus-34

Hallo,

ich verstehe, dass die Krankenkassen keine unnötigen OPs oder Eingriffe finanzieren. Aber ich kenne auch eine Ausnahme, in denen einen Operation, auch wenn Sie pyhsisch medizinisch nicht notwendig ist, dennoch von der gesetzlichen Krankenkasse gezahlt wird. Wenn man als in einem Umfeld lebt, z.B. beruflich als Schauspieler und der Druck zu besserem Aussehen hoch ist, kann das auch psychisch schwer belasten.

Die Belastung kann so hoch sein, dass manchmal eine unmittelbare Gefahr für die Person besteht. Z.B. wenn der Schauspieler an keinen Castings mehr teilnimmt, sich immer mehr zurückzieht und isoliert. Dann kann so ein Fall von einem Psychologen auch als medizinisch notwendig festgestellt werden. In dem Fall würde dann die Krankenkasse die OP übernehmen.

Liebe Grüße
Seri

Anzahl an Kommentaren: 8