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Wann zahlt die Krankenkasse bei Schönheitsoperationen

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Generell hat eine Kostenübernahme nur dann eine gute Chance, wenn eine gesundheitliche bzw. hygienische Einschränkung besteht. Beispiele hierfür sind:

  • Tumore
  • Krebs
  • Wirbelsäulenverkrümmung
  • Entzündungen
  • Starken allergischen Reaktionen
  • Hautekzeme
  • Entstellung bei Brand-/Unfallopfern
  • Missbildung
  • Kinder mit stark abstehenden Ohren
  • Einschränkungen der Sinnesorgane

(Vorhersehbare) funktionale Einschränkungen z.B. im Gesichtsbereich verursacht durch Unfall, Krankheit oder (genetischer) Missbildung werden ebenfalls in den meisten Fällen von den Krankenkassen gezahlt.

Nur in Ausnahmefällen stellen psychologische Gründe die Basis für eine Kostenübernahme durch Krankenkassen, dar, selbst wenn dadurch zum einen Kosten für psychologische Betreuung des Patienten und verbesserte Lebensumstände dafür sprechen würden.

Zudem gibt es positive Entscheidungen seitens der Kassen für eine medizinisch notwendige plastische Operation, wobei dann aber notwendige Nachbesserungsoperationen nach einem gewissen Zeitraum nicht mehr gezahlt werden, sofern nicht aktuell gesundheitliche Probleme bestehen. Beispiel Brustreduktion mit Implantaten, die nach einigen Jahren wieder ausgetauscht werden müssen.

Als Alternative gibt es Teilzahlungsmodelle. Dabei übernimmt die Krankenkasse den grossen Teil der medizinisch indizierten Operation und lediglich der kosmetische Part wird vom Patienten übernommen. Typische Besipiele sind hier Fettschürzenreduktion mit Entzündungen oder ästhetische Nasenkorrekturen mit einer Nasenscheidewandbegradigung.

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Kommentare

Donnerstag, Dezember 1, 2016 - 05:40
Tjark-20

Hi zusammen,

wir haben uns für unsere Tochter auch für das Lasernn entschieden. Das Ergebnis war nach dem Abheilen wirklich toll. Da wir frühzeitig angefangen haben, damit es nicht zu schweren Aknenarben wie bei mir damals kommt, ist ihre Haut seit über einem Jahr an den behandelten Stellen pickelfrei.

Auch wenn die Behandlung teuer ist, so ist es doch ein Segen sich für Monate nicht ständig eincremen zu müssen und dabei auch die Wahrscheinlichkeit für Aknenarben zu minimieren. Leider muss man die Behandlung während der Pupertät dann mehrfach wiederholen.

Anzahl an Kommentaren: 12
Dienstag, September 30, 2014 - 22:19
Vanessa1987

Ich hab totale Panik vor Spritzen. Würde mir aber trotzdem gerne auch die Lachfalten unterspritzen lassen. Gibt es Ärzte die die Unterspritzung dann entsprechend anders vorbereiten? Lokale Anästhesie mit einer Creme fände ich auch gut, aber mein Arzt hat mir davon abgeraten. Jetzt weiss ich auch nicht mehr was ich machen soll...
Vanessa

Anzahl an Kommentaren: 2
Montag, Januar 1, 2018 - 16:50
Helin19

Hi,
in unserer Praxis werden Ohrenverkleinerung gar nicht angeboten. Ich kenne auch keinen, der sich so einer OP unterzogen hat. Das kann auch schnell unnatürlich wirken, wenn das Verhältnis Ohren und Nase nicht mehr zusammen passen. Normalerweise kann man nur die obere Ohrmuschel ein klein wenig reduzieren und die Ohrläppchen stark kürzen. Damit kommt man insgesamt vielleicht auf eine Verkleinerung von bis zu 20 Prozent. Im Vordergrund steht aber dann immer das Ohren anlegen oder in wenigen Fällen die neue Modellierung der Ohrmuschel.
LG Helin

Anzahl an Kommentaren: 15
Freitag, August 15, 2014 - 14:55
Jennifer7

Vielen lieben Dank für die hilfreichen Posts. Mit dem Vorwissen mache ich am Montag einen Termin bei einem Chirurgen aus und bin schon gespannt was der dazu meint. Ich meld mich dann natürlich auch nochmal was daraus geworden ist :)
Bis dahin Jenni

Anzahl an Kommentaren: 6
Sonntag, Dezember 22, 2013 - 22:26
Evelyn1989

Hi Flynn,

die Eltern müssen jeden Eingriff ihrer minderjährigen Kinder abzeichnen und das ist so auch sinnvoll. Jeder Arzt ist zur Aufklärung verpflichtet, was aber nicht bedeutet, dass der Jugendliche sich der Reichweite seiner Entscheidungen klar ist. Schliesslich können Operationen ja auch scheitern oder Komplikationen auftreten.

OPs werden auch bei Jugendlichen durchgeführt, allerdings werden diese Eingriffe auf Notwendigkeit genau geprüft und die Eltern stark mit einbezogen.

eine Komplikation wären hypertrophe Narben, die mit Kortisoninjektionen behandelt werden können. Wenn Dir eine Störung Deiner Narbenbildung bekannt ist, muss je nach Schweregrad entschieden werden, ob eine Ohrenverkleinerung überhaupt durchgeführt werden soll.

Aufreißen der Wunde / Naht:
Bei der Ohrenverkleinerung musst Du sehr auf die Schonung der Naht achten, da die feinen Nähte leicht reißen. Diese gilt auch für die nicht sichtbaren Knorpelnähte. Wenn die Fäden reißen kann sich dass auch negativ auf das Ergebnis auswirken.

Es gibt noch mehr, aber ich denke das sollte als Info erstmal reichen.

Liebe Güße,
Evelyn

Anzahl an Kommentaren: 1